Viele Frauen zwischen 40 und 60 erleben die Wechseljahre als körperlich und emotional herausfordernde Phase. Schlafstörungen, Hitzewallungen oder Gewichtszunahme werden bei vielen als «normal» abgetan. Dabei verlagert sich durch den Östrogenrückgang nicht nur das Körpergefühl. Auch das Risiko für Bluthochdruck steigt – häufig unbemerkt. Studien zeigen, dass etwa ab zehn Jahren nach der Menopause die systolische Hypertonie bei Frauen stärker zunimmt als bei Männern.
Östrogen stärkt normalerweise die Gefässe – es fördert die Stickstoffmonoxid-Produktion, die für flexible Gefässe sorgt. Sinkt der Hormonspiegel, wird das vaskuläre System steifer, der Blutdruck steigt. Frauen sind zudem stärker salzempfindlich und ihr Blutdruck reagiert empfindlicher auf Salz als bei Männern. Zudem zeigt sich bei vielen postmenopausalen Frauen, dass der nächtliche Blutdruckabfall ausbleibt – ein zusätzlicher Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Schäden.
Bluthochdruck in den Wechseljahren ist ein wichtiger Gesundheitsanker. Wer ab 40 regelmässig misst, wertet Trends statt isolierte Werte aus – und gewinnt Kontrolle über die eigene Gesundheit zurück. Früh erkennen, bewusst leben, aktiv bleiben – das ist der Weg zu einem leichteren, gesünderen Leben.
Referenz: https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/HYPERTENSIONAHA.108.120022?utm_source=chatgpt.com
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