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29.8.25

Symptome erkennen: Warum regelmässiges Blutdruckmessen für Frauen ab 40 so wichtig ist

Symptome erkennen: Warum regelmässiges Blutdruckmessen für Frauen ab 40 so wichtig ist

Viele Frauen zwischen 40 und 60 erleben die Wechseljahre als körperlich und emotional herausfordernde Phase. Schlafstörungen, Hitzewallungen oder Gewichtszunahme werden bei vielen als «normal» abgetan. Dabei verlagert sich durch den Östrogenrückgang nicht nur das Körpergefühl. Auch das Risiko für Bluthochdruck steigt – häufig unbemerkt. Studien zeigen, dass etwa ab zehn Jahren nach der Menopause die systolische Hypertonie bei Frauen stärker zunimmt als bei Männern.

Was passiert im Körper?

Östrogen stärkt normalerweise die Gefässe – es fördert die Stickstoffmonoxid-Produktion, die für flexible Gefässe sorgt. Sinkt der Hormonspiegel, wird das vaskuläre System steifer, der Blutdruck steigt. Frauen sind zudem stärker salzempfindlich und ihr Blutdruck reagiert empfindlicher auf Salz als bei Männern. Zudem zeigt sich bei vielen postmenopausalen Frauen, dass der nächtliche Blutdruckabfall ausbleibt – ein zusätzlicher Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Schäden.

Warum regelmässiges Messen so wichtig ist
  • Früherkennung: Bluthochdruck verläuft oft symptomlos. Nur durch Messen lässt er sich entdecken, bevor er den Kreislauf belastet.
  • Langfristige Gesundheit: Blutdruckkontrolle senkt das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte und weitere Folgekrankheiten erheblich.
  • Selbstwirksamkeit: Wer täglich Blutdruck kontrolliert, erkennt Muster und beeinflusst seinen Lebensstil gezielter – ein motivierender Aspekt!

So misst du im Alltag richtig
  • Richtig messen: Immer zur gleichen Tageszeit in Ruhe messen, vorzugsweise im Sitzen mit entspanntem Arm auf Herzhöhe.
  • Tagebuch führen: Werte notieren – zuhause, beim Arzt, in einer App.
  • Trend statt Momentaufnahme: Leicht erhöhte Werte einmalig? Kein Grund zur Panik. Häufige Spitzen sind ein Alarmsignal.
  • Gesund leben: Weniger Salz, mehr Bewegung, mediterrane Ernährung – Olivenöl, grünes Blattgemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte helfen auf natürliche Weise.
  • Stressmanagement: Dauerstress treibt den Blutdruck. Kleine Pausen, Atemübungen oder Entspannungstechniken können hilfreich sein.

Verantwortung übernehmen – besser heute als morgen

Bluthochdruck in den Wechseljahren ist ein wichtiger Gesundheitsanker. Wer ab 40 regelmässig misst, wertet Trends statt isolierte Werte aus – und gewinnt Kontrolle über die eigene Gesundheit zurück. Früh erkennen, bewusst leben, aktiv bleiben – das ist der Weg zu einem leichteren, gesünderen Leben.

Referenz: https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/HYPERTENSIONAHA.108.120022?utm_source=chatgpt.com

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