Die meisten Frauen, die zu uns kommen, haben schon viel versucht. Und fast alle sagen dasselbe: «Ich weiss eigentlich, was ich essen sollte. Ich schaffe es einfach nicht durchzuhalten.» Was dahintersteckt, hat nichts mit Willenskraft zu tun, sondern mit einem Mechanismus, den Diäten selbst auslösen.
Restrict-Binge-Cycle. Und er läuft meist in drei Phasen ab:
1 Restrict: die strenge Phase
z.B. Kein Zucker. Kein Brot. Kein Alkohol. 1 200 Kalorien. Die Regeln sind klar, die Motivation hoch. Zumindest für ein paar Tage.
2 Der Breaking Point
Ein stressiger Tag. Ein Geburtstagskuchen. Ein Glas Wein beim Sommerfest. Eine Kleinigkeit, aber die Regel ist gebrochen.
3 «Jetzt ist es eh egal» und zurück auf Null
Weil die erste Regel gebrochen ist, folgt die Logik: dann kann ich auch gleich weiteressen. Danach kommt die Scham, dann ein neuer Vorsatz, dann eine neue Diät. Phase 1 beginnt wieder.
Das Gemeine an diesem Muster ist: Es fühlt sich wie ein persönliches Versagen an. Es ist aber in Wirklichkeit ein Systemfehler, den die Diät selbst produziert hat.
Restriktion ist für den Körper kein Lifestyle-Entscheid, sondern ein Stresssignal. Die Folgen sind physiologisch:
Je strenger die Diät, desto lauter schreit der Körper. Das ist keine Schwäche, sondern Physiologie, die gut in Studien dokumentiert ist.
Studie 1
Tomiyama et al. (2010) – Psychosomatic Medicine, 72(4), 357–364
Frauen, die ihre Kalorienzufuhr auf 1 200 kcal täglich beschränkten, wiesen signifikant erhöhte Cortisolwerte auf, unabhängig davon, wie gestresst sie sich subjektiv fühlten. Die Forschenden schlussfolgern, dass Diäten selbst eine Stressreaktion auslösen können, die dem Gewichtsverlust entgegenwirkt.
Studie 2
Herman & Mack (1975) – Journal of Personality, 43(4), 647–660
In diesem klassischen Experiment zur Restraint Theory zeigte sich: Personen, die sich selbst strenge Essregeln auferlegten, assen nach einem einzigen Regelbruch signifikant mehr als Personen ohne Restriktionen. Die Forschenden nannten dies den Gegenregulationseffekt, besser bekannt als das «what the hell»-Muster.
In der Perimenopause verändert sich das hormonelle Umfeld grundlegend und macht den Cycle deutlich schneller:
Viele Frauen erleben das als: «Früher hat das noch geklappt.» Und sie haben recht: Ihr Körper hat sich verändert, und die alten Methoden funktionieren schlicht nicht mehr.
Die Lösung liegt nicht im Durchhalten. Sie liegt darin, das System zu verlassen. Konkret:
Der Unterschied zwischen einer Diät und einer Gewohnheit: Eine Diät beginnt und endet. Eine Gewohnheit gehört einfach dazu. Sie fragt nicht jeden Morgen um Erlaubnis.
Genau hier setzt LEALY an. Nicht mit einem weiteren Ernährungsplan, der dir sagt, was du nicht essen darfst. Sondern mit einem Prozess, der versteht, warum du isst, und der dir hilft, Schritt für Schritt Gewohnheiten aufzubauen, die auch dann halten, wenn das Leben nicht perfekt mitspielt.
Der Sommer ist ein guter Zeitpunkt, deine Glaubenssätze bezüglich essen zu überdenken und bei Bedarf mit einer Begleitung wie LEALY zu starten.
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